Über uns

Unsere Firmengeschichte:
 
1904: Wie der Katalog zeigt, existierte die Firma bereits 1904. Sie war ansässig in der Schauenburger Str. 11 und hatte bereits ein Wechsel des Besitzers hinter sich - von Sontag auf Wilh. F.L. Schulz.. Geschäftsfeld war Lieferung von Kunstschmiedeteilen.

Historischer Katalog Historischer Katalog Eintrag im Fernsprechbuch

Im Fernsprechbuch von 1925 lautet die Firmenadresse Kleine Reichenstraße 11-18.

1925 kauft Franz Evers für 20.000 Goldmark die Firma Wilhelm F.L. Schulz, vormals Sonntag, Kleine Reichenstr. 17. Sie ist eine bekannte Bezugsquelle für Schlüssel, Schlösser und Beschläge.
 
Anfang der 30er Jahre geht die schwere Rezession zurück und die Geschäfte mit Eisenwaren werden besser. Franz Evers kauft ein kleines Auto, den Opel P4.
 
1936: Bedingt durch eine erhöhte Bautätigkeit 1936 entwickelt sich die Konjunktur stark. Der Opel P4 wird verkauft und ein Hansa 1100 (Borgward) wird angeschafft.
 
1939: Mit dem Kriegsbeginn 1939 muß das Auto stillgelegt werden. Die Belegschaft besteht aus einem Verkäufer, dieser wird aber bald zum Kriegsdienst einberufen, einer Kontoristin und einem Boten. Das Botenfahrzeug ist ein Triumph-Motorrad mit Beiwagen.
 
1941 kann die Hypothek zurückgezahlt werden.
 
1944: Am 18 Juni 1944 erleidet die Firma durch Bombenangriffe einen Totalschaden.
 
1945: Mit dem Kriegsende und beginnenden Wiederaufbau wird 1945 ein Behelfsbetrieb eingerichtet. Dieser befindet sich am Hopfensack 20, 2.OG in Raumgemeinschaft mit der dort ansässigen Firma Rosenbrock (BKS). Die Firma Wilhelm F.L. Schulz bringt der Firma Rosenbrock Kunden und kann gleichzeitig ein großes Sortiment vorweisen.
 
1948: Der Aufschwung um 1948 erfolgt auch in der Branche nur sehr langsam. Nach der Währungsreform ändert sich dieses aber so daß der Sohn Hans Jürgen Evers in die Firma einrtritt. Die Firma wird noch für ein Jahr auf der Etage weitergeführt werden.
 
1949 wird das Grundstück Hopfensack 18 gepachtet. Der Keller des einstigen Gebäudes kann wiederverwendet werden. Darauf werden für 15.000,00 DM neue Räumlichkeiten gebaut.
 
1950: Ein Ford Taunus, finanziert auf Wechsel, dient 1950 als Lieferfahrzeug. Nach und nach werden neue Schlüsselständer für die Aufnahme eines größeres Sortimentes angeschafft. Ebenfalls stehen nun elektrische Schlüsselfräsmaschinen zum Fräsen von Chubb- und Zylinderschlüssel zur Verfügung.
 
1955 wird ein zweites Auto, ein VW-Käfer, angeschafft. Der Bote wird als Fahrer wieder angestellt.
 
1974 findet ein Personalwechsel in der Buchhaltung statt. Mit der neuen Kontoristin beginnen die ersten Schritte zur Automatisierung beim Fakturieren.
 
1975: Die Firma wird 1975 Mitglied im Interkey-Fachverband.
 
1979: Der Umzug in neue größere Räumlichkeiten im Montanhof findet 1979 statt, nur wenige Schritte vom alten Ladengeschäft. Die Firma wechselt die Rechtsform und ist von nun an eine GmbH.
 
1990: Überlegungen führen 1990 zu Umstrukturierungsmaßnahmen. Die Kunden-Zielgruppe soll von nun an verstärkt auch der gewerbliche Endverbraucher sein.
 
1995 tritt der Enkel von Franz Evers, Bodo Evers in die Firma ein.
 
1997: Neue Maschinen zur Schlüsselfertigung werden 1997 angeschafft, der Selbstbau von Schließanlagen eingeführt.

2001: Im Jahre 2001 wird Bodo Evers Teilhaber der Firma.
 
Ab 2004 wird der Schwerpunkt der Tätigkeit verlagert: Vom Handel mit Schließ- und Sicherheitstechnik vermehrt in Richtung Schlüsseldienst und Sicherheitstechnik-Fachgeschäft.

Der Neubau entsteht 1949

Neubau 1949 Neubau 1949
Bau der Geschäftsstelle Bau der Geschäftsstelle
Geschäftshaus von Wilhelm F. L. Schulz Geschäftshaus von Wilhelm F. L. Schulz

Der Geschäftsbetrieb hat begonnen.
Betrieb in den 50er Jahren.

Betrieb in den 50er Jahren Betrieb in den 50er Jahren
 
Franz Evers
1973 an seinem 80sten Geburtstag und 1978.

Franz Evers 1973 Franz Evers 1978

Nachfolger
Sohn Hans Jürgen und Enkel Bodo Evers 2001.

Bodo und Hans Jürgen Evers